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14.03.2021 - Im Swiss Orienteering Magazine 03/2021 teilen verschiedene Persönlichkeiten ihre Gedanken zur anstehenden Swiss O Week in Arosa. Im Interview mit der Gemeindepräsidentin Frau Altmann sind darüber hinaus noch weitere Themen zur Sprache gekommen, die untenstehend zusammengefasst sind.


Yvonne Altmann KopieBeim Interview im Spätherbst 2020 freut sich die dann gerade frisch gewählte Gemeindepräsidentin auf neue Aufgaben im Gemeindevorstand und sieht sich in der privilegierten Lage, gleich im ersten Jahr ihrer präsidialen Aufgaben den Grossanlass der Swiss O Week mit internationaler Beteiligung in Arosa begrüssen zu können. Aus der vorherigen Behördenarbeit kennt sie als Zuständige für „Hochbau und Planung“ sehr wohl die manchmal langwierigen Prozesse, bis selbst einfache Vorhaben realisiert werden können, und schätzt deshalb die speditive Arbeit des OK’s der Swiss O Week. Vor allem weil die immer noch unsichere Corona Situation noch einige Anpassungen erfordern wird. Aus dem gleichen Grund werden auch zusätzliche Aufgaben auf die rund 200 Mitarbeitenden der Gemeinde hinzukommen. Davon wird auch das neue präsidiale Amt betroffen sein, denn für kantonale Vorschriften gilt am Ende die Gemeinde als Vollzugsbehörde. Generell funktioniere die Zusammenarbeit mit dem Kanton jedoch hervorragend.

Zweitens verschafft ihr die private Arbeit umfassende Einsicht ins Gewerbe und andere Unternehmen. Denn sie führt zusammen mit ihrem Ehemann ein Malergeschäft in zweiter Generation und ist zuständig für die kaufmännischen Belange sowie die Personaladministration im Familienbetrieb. Das bedeutet nichts weniger, als sich immer wieder den wirtschaftlichen Veränderungen zu stellen und Herausforderungen unkonventionell zu lösen. Deshalb passt das Motto des Malergeschäftes Altmann geradezu einmalig in die aktuelle Zeit: „Am Ende wird alles gut – und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende“!

Was die persönlichen „OL-Fähigkeiten“ anbetrifft, kann Yvonne Altmann allerdings nur mit Erfahrungen aus der Schule aufwarten, sie werde jedoch während der Swiss O Week 2021 ganz bestimmt irgendwann als Zuschauerin auf einer Strecke anzutreffen sein.  Und freut sich als Gemeindepräsidentin generell über den Anlass mit einer Wertschöpfung in Millionenhöhe. Erst recht, weil ökologische Grundsätze dazu verhelfen und die gewählte Event-Strategie genau das „richtige“ Publikum nach Arosa bringen wird.

Oskar Schiess

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