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01.05.2021 - In einem weiteren Beitrag aus der Serie mit Aroser Persönlichkeiten zeigt der Kurdirektor Roland Schuler in diesem Beitrag auf, warum die Swiss O Week perfekt zum Zielpublikum der Destination gehört.

Roland Schuler comprVor zehn Jahren wurde die künftige Marketing-Marschrichtung festgelegt: Mit einer Event-Strategie ein Zielpublikum nach Arosa holen und Anlässe selber organisieren, statt sie wie früher von Agenturen durchführen zu lassen. Seit heute ist Roland Schuler Direktor von Arosa Tourismus und er kennt aus seinr bisherigen Tätigkleit bei Arosa Tourismus diesbezüglich mögliche Fallstricke und weiss auch genau, was die insgesamt 32 Mitarbeitenden in seinem Bereich zu leisten vermögen. Und erklärt am Beispiel „Arosa Bärenland“, wie lange solche Projekte dauern können.

Die anfänglich als abwegig bezeichnete Idee, scheiterte letztendlich nur deshalb nicht, weil es gelang, verschiedene Interessen unter einen Hut zu bringen. Statt einfach Jungtiere in einem Gehege „auszustellen“ kam eine Kooperation mit der Stiftung „Vier Pfoten“, den Landeigentümern, der Gemeinde und anderen Institutionen zum Tragen mit dem Ziel: Älteren Bären aus miserablen Verhältnissen – etwa lebenslang eingesperrt in kleine Käfige ohne Bewegungsfreiheit – ein würdiges Altern zu ermöglichen. Es habe dann auch 8 Jahre gedauert, bis die publikumswirksame Verbindung von Tier- und Naturschutz in einer intakten Landschaft realisiert werden konnte. Immerhin hätten seit der Eröffnung 2018 bereits über 100‘000 Personen die schweizweit einzigartige Anlage besucht und völlig neue Aspekte „einer etwas anderen Nachhaltigkeit“ erleben können: Eine „tierische Altersresidenz“ kombiniert mit ökologischem Tourismus.

Keinesfalls wörtlich genommen, dafür altersmässig weit besser durchmischt, verfolge die Swiss O Week 2021 Arosa unter anderem ja ähnliche Ziele, nämlich eine gesundheitssportliche Altersvorsorge durch körperliche und geistige Anstrengung. Mit mehr oder weniger Siegerwillen, jedoch stets mit Lebensfreude, Spass und offenbar dem Wunsch nach etwas Abenteuer rund um die Wettkämpfe in einer intakten Bergwelt. Und das Projekt dauerte etwas weniger lange. Die ersten Gespräche fanden anlässlich des Weltcup-Wochenendes im Herbst 2015 statt.

Kein Wunder, sehe man die OL-Woche gerne im Ort und Arosa Tourismus werde den Anlass wo immer möglich unterstützen, aktuell übrigens mit zwei Mitarbeiterinnen im OK der Swiss O Week. Getreu dem Grundsatz: „Wer in Arosa weilt, fühlt sich wohl“ - wie eben die Swiss O Week.

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